PrivatkundenFahrzeuge
Ellenator-Versicherung
Für den umgebauten Pkw mit drei Rädern und eigener Fahrzeugklasse.

Was ins Angebot gehört
Deckung
Enthalten
- Einstufung als dreirädriges Kraftfahrzeug der Klasse L5e, nicht als Pkw
- Fahrerlaubnisklasse A1 ab sechzehn Jahren, Klasse B ab achtzehn
- Kfz-Haftpflicht, wie bei jedem zulassungspflichtigen Fahrzeug
- Teilkasko und Vollkasko wählbar, der Umfang steht im Angebot
- Einstufung in eine Schadenfreiheitsklasse
- Zweitwagenregelung möglich, wenn ein weiteres Fahrzeug im Haushalt läuft
Nicht Gegenstand des Vertrags
- Eine Einstufung wie beim Pkw
- Der Führerschein selbst
- Kosten des Umbaus
Wo der Ellenator steht
Pkw oder Roller
Er sieht aus wie ein Auto, ist aber kein Pkw und wird meist wie Trikes und Quads eingestuft. Vom Auto bleiben festes Dach, Airbags und Knautschzone.
- Pkw
Kfz-Versicherung
Für den gewöhnlichen Pkw. Ein Beitrag aus einem Pkw-Tarif geht am Ellenator vorbei.
Zur Kfz-Versicherung- Kleinkraftrad
Rollerversicherung
Für Mofa, Moped, Mokick und Roller, ohne das, was vom Auto bleibt.
Zur RollerversicherungWas ich Sie fragen werde
Vorher klären
Mit welcher Klasse wird gefahren?
Wer fährt das Fahrzeug, und mit welcher Fahrerlaubnisklasse?
Gibt es schon eine Schadenfreiheitsklasse?
Welche Schadenfreiheitsklasse ist für dieses Fahrzeug möglich? Sie hängt am Tarif und ist keine feste Größe.
Läuft im Haushalt schon ein Fahrzeug?
Läuft im Haushalt bereits ein Fahrzeug? Dann ist zu prüfen, ob die Zweitwagenregelung greift und bis zu welcher Klasse.
Ist der Umbau eingetragen?
Ist der Umbau vollständig eingetragen, und liegen die Papiere mit der Fahrzeugklasse vor?
Wo steht er nachts?
Wo steht das Fahrzeug nachts, und wie viele Kilometer sind im Jahr geplant?
Was oft gefragt wird
Fragen
Was ist ein Ellenator, und was bedeutet die Klasse L5e?
Ein gewöhnlicher Pkw, der zu einem dreirädrigen Kraftfahrzeug umgebaut wurde. Leistung und Höchstgeschwindigkeit werden begrenzt. Dadurch fällt das Fahrzeug in die genannte Fahrzeugklasse, die für dreirädrige Kraftfahrzeuge gilt.
Warum wird der Wagen umgebaut und gedrosselt?
Ein Ellenator ist ein umgebauter Pkw: aus dem vierrädrigen Auto wird ein dreirädriges Kraftfahrzeug mit einer eigenen Fahrzeugklasse. Dazu kommt eine Drosselung der Leistung und eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit.
Der Umbau hat einen einzigen Zweck, und der ist rechtlicher Natur. Seit einer Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung deckt der Führerschein für Leichtkrafträder nicht mehr nur Zweiräder ab, sondern auch dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von bis zu fünfzehn Kilowatt. Genau dafür ist die Drosselung da: sie hält den umgebauten Wagen bei vierzehn Komma vier Kilowatt und damit unter dieser Grenze. Damit darf ein Ellenator ab sechzehn Jahren gefahren werden, und ab achtzehn zusätzlich mit dem gewöhnlichen Autoführerschein der Klasse B. Die Klassen AM und T reichen dafür nicht.
Genügt die Fahrerlaubnisklasse A1, und ab welchem Alter?
Sie genügt für dieses Fahrzeug, und zwar ab sechzehn Jahren. Mit dem gewöhnlichen Autoführerschein der Klasse B geht es ab achtzehn. Die Grundlage ist Paragraf sechs der Fahrerlaubnis-Verordnung, der dreirädrige Kraftfahrzeuge bis zu einer bestimmten Leistungsgrenze in den Leichtkraftrad-Führerschein einschließt; die Drosselung des Ellenators hält ihn darunter. Die Klassen AM und T genügen nicht.
Lässt sich eine Schadenfreiheitsklasse übertragen?
Ob und wie eingestuft wird, hängt am Tarif und an der Frage, ob im Haushalt bereits ein Fahrzeug versichert ist. Das gehört vor dem Abschluss geklärt, weil es den Beitrag über Jahre bestimmt.

Reden wir
Das nehme ich ins Gespräch mit:
- Ellenator-Versicherung